Teil II der zweiten Etappe beim Medien-Rundgang auf dem
sieben Kilometer langen Kunst-Parcours des
Festivals La Gacilly-Baden Photo

Der II. Teil der zweiten Etappe auf dem Spaziergang der Fotografen und Fotografinnen begleitet von zahlreichen Vertretern der Medien durch die Open-Air Installationen des größten sowie unserer Meinung nach auch wichtigsten und gleichtzeitig schönsten Fotofstivals dieser Art beginnt mit dem absoluten High-Light der diesjährigen Ausgabe am Eingangsbereich zum Gutenbrunner Park: Hier begrüßt das erwartungsvolle Publikum die Ankunft der international gefeierten, britischen Fotolegende Sir Don McCullin (Nr. 5) imit begeistertem Applaus. Mitreißend und sehr persönlich kommentiert der 91-jährige Fotograf die über Jahrzehnte hinweg entstandenen Aufnahmen von den Brennpunkten dieser Welt und erläutert, warum er dennoch den Titel Kriegsreporter für sich hasst und heute lieber Pflanzen und Landschaften fotografiert. Nicht weniger bedrückend und mit großer Sensibilität dokumentiert die britische Fotografin Mary Turner unter dem Titel „Englische Peripherie“ Randgruppen der britischen Gesellschaft. Erst die in zarten Farben schwelgenden, romantischen Fotografien von Cig Harvey in der Ausstellung „Sinnliche Erfahrungen“ (7) zeigen mit ihren dezenten Farben und gekonnt in Szene gesetzten Formen die Schönheit im Alltäglichen. Eine Erholung für die Seele! Von dem österreichischen Fotografen, Sammler und Beatles-Fan Christian Skrein (8) stammen die Arbeiten der Ausstellung „Beatles Go home“. Die von dem zu den weltweit bedeutensten Sammlern von Fotokunst zählenden Fotografen während der Dreharbeiten zu dem legendären Beatles-Film „Help“ in Obertauern aufgenommen frühen Arbeiten erinnern auch an die damalige Ablehnung der „Pilzköpfe“ durch die dortige Bevölkerung. Ein wahres Spektakel an farbgewaltigen Bildern versammelt die umfangreiche Installation der gesellschaftskritischen Dokumentarfotogrien des britischen Fotografen Peter Dench (9) unter dem Originaltitel „The Ruling Class“. Aber auch der deutsche Titel „Ein Schelm, wer Böses denkt“ bringt die Inhalte des präzisen Spiegelbildes der besonderen Eigenheiten der britischen Gesellschaft auf den Punkt. Launig berichtet der Autor dieser außergewöhnlichen Dokumentarfotografie über sein gespaltenes Verhältnis zu den Royals und der „herschenden Klasse“. Als Erholung von den visuellen Reizüberflutung kommt das anschließende Würstl-Picknick auf der schattigen Wiese am Doblhoff-Weiher gerade recht. Es ist eine willkommene Gelegenheit die bisherigen Eindrücke zu verarbeiten und mit den Kollegen zu diskutieren. Es ist auch ein guter Zeitpunkt für uns, auf die gemeinsame Aktion des Festivals mit der Gesundheitsmarke Med.Vital Baden hinzuweisen, die für die Besucherinnen und Besucher an zwölf Stationen entlang des Parcours einfache Bewegungsübungen zur Entspannung anzeigt. Eine Empfehlung an alle, die einen Besuch des bis in den Obtober hinein andauernden Festivals planen oder nicht kommen können, sind der umfangreiche Katalog „So British“ zum Festival sowie die ausführliche Dokumentation auf der Festival-Webseite.






























































































































































































































































































































































































































































































































































































